
Ganz zu Beginn stand eine einfache Vision: Menschen, die gemeinsam an einem Tisch sitzen, essen und trinken. Für diese Momente, in denen Gastfreundschaft und Zeit spürbar werden, habe ich mein Handwerk gelernt.
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Silberschmieden ist eine ehrliche, zeitintensive, fast archaische Arbeit. Sie verlangt Hammer, Hirn und Herz. Wenn der Hammer auf das Metall trifft, ist das kein rohes Draufhauen. Es ist ein Zwiegespräch. Schlag für Schlag, begleitet vom klaren Klang, wächst die Form aus der rohen Platte. Silber ist für mich das lebendigste aller Metalle. Es fängt das Licht des Augenblicks ein, lässt sich formen, behält aber stets seinen stolzen Charakter. |
Meine Stücke sind nicht für die Stille einer Vitrine geschaffen worden. Sie wollen berührt, gefühlt, gefüllt und benutzt werden. Sie sind dafür da, Teil einer Geschichte zu sein.

Hinter jedem Werk steckt Zeit, die man nicht sieht. Ab und an schlaflose Nächte. Zweifel. Übung. Jahre des Wachsens. Es ist kein Zufall. Es ist nicht umsonst. Es ist Zeit meines Leben, verwandelt in etwas, die du fühlen kannst.

